letzte Aktualisierung: 02.03.2016

Schul- und Hausordnung

BSZ Bau und Technik Dresden                                                     15. Mai 2009

Hausordnung
des Beruflichen Schulzentrums Bau und Technik Dresden
überarbeitete Fassung vom 15.05.2009

1. Grundsätze

Die Hausordnung regelt das Zusammenleben aller Beteiligten im Schulbetrieb unter dem Grundsatz der Unantastbarkeit der Würde des Menschen, der Freiheit des Glaubens und dem Verbot von Gewalt. Sie gilt für jeden, der das Schulgrundstück betritt, also für Schüler, Lehrer, technische Mitarbeiter und schulfremde Personen.
Jeder Mitarbeiter der Schule hat zur Durchsetzung dieser Hausordnung Weisungsrecht und –pflicht.

2. Rechtliche Grundlagen

Der Besuch der Schule wird auf der Grundlage

- von Benutzerordnungen des Schulverwaltungsamtes der Stadt Dresden
- des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG)
- der Verordnung des SMK über den Besuch öffentlicher Schulen im Freistaat Sachsen vom 12. August 1994 (Stand 09.03.2004)
- der Verordnung des SMK über die Berufsschule im Freistaat Sachsen vom 21. August 2006
- der Verordnung des SMK über die Fachoberschule im Freistaat Sachsen vom 23. Juli 1998

jeweils mit laufenden Veränderungen – geregelt.

3. Tagesablauf / Unterricht

Das Schulgebäude wird 06:30 Uhr geöffnet. Der Unterrichtsbetrieb richtet sich nach den festgelegten Stunden- und Pausenzeiten. Mit dem Vorklingeln hat der Schüler den Unterrichtsraum aufzusuchen, so dass nach dem zweiten Klingelzeichen der Unterricht ohne Störung beginnen kann.

Zuspätkommende Schüler melden sich zum Unterricht durch einmaliges Klopfen an der Tür zum Unterrichtsraum und warten auf die Entscheidung des Lehrers. Der Lehrer ist berechtigt die Unterrichtsteilnahme zu verweigern und auf Fehlstunden zu entscheiden.

Sollte 10 Minuten nach dem Unterrichtsbeginn der Lehrer (lt. Stunden- oder Vertretungsplan) noch nicht anwesend sein, so informiert der Klassensprecher oder ein anderer Schüler die Schulleitung. Wird diese Information unterlassen, gilt diese Stunde als unentschuldigtes Versäumen und wird nachgeholt.

Jeder Schüler, der sich selbstständig aus dem Schulbereich entfernt, untersteht nicht mehr der Aufsichtspflicht der Schule. Er ist für sich selbst verantwortlich und kann im Schadensfall an die Schule keine Forderungen stellen.

Nach Beendigung des Unterrichts laut Stundenplan hat der Schüler das Schulgelände zu verlassen, sofern nicht andere schulische oder außerunterrichtliche Veranstaltungen (auch Lernarbeit) geplant sind.

Die Vertretungspläne werden an festgelegten Stellen ausgehängt. Jeder Schüler informiert sich täglich über Änderungen im Unterrichtsablauf.

Freistellungen und Beurlaubungen vom Unterricht sind bei dem jeweils Zuständigen mit den von der Schule zur Verfügung gestellten Formularen rechtzeitig zu beantragen.

Unterrichtszeit ist störungsfreie Arbeitszeit. Das bedeutet Pünktlichkeit und entsprechendes Verhalten. Alle Tätigkeiten, die nicht mit dem Unterricht in Zusammenhang stehen sind zu unterlassen.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen im Schulbereich müssen durch den Schulleiter genehmigt werden.

4. Ordnung / Sauberkeit und Organisation

Alle im Schulbereich anwesenden Personen haben die Pflicht, für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit zu sorgen. Es gilt die materielle Verantwortlichkeit für schuldhaft verursachte Schäden. Schäden an Sacheigentum sind durch den Verursacher noch vor dem Verlassen des Schulgrundstückes im Sekretariat oder beim Hausmeister zu melden.

Für jede Klasse und für jeden Kurs wird vom Klassenleiter/Tutor ein Ordnungsdienst festgelegt und im Klassenbuch eingetragen. In jedem Unterrichtsraum ist durch den Zimmerverantwortlichen ein Belegungsplan auszuhängen. Der Ordnungsdienst hat dafür Sorge zu tragen, dass die Klassenräume in einem ordentlichen Zustand verlassen werden, d.h. eine Grobreinigung (Beseitigung von Abfall und Müll in die vorgesehenen Behälter, Tafel reinigen) ist durchzuführen. Bei Unterrichtsschluss sind vor dem Verlassen des Unterrichtsraumes die Stühle hochzustellen, damit der Ordnungsdienst die notwendigen Arbeiten erledigen kann, und die Fenster zu schließen. Auf Mülltrennung ist zu achten, wenn dafür die Bedingungen vorhanden sind.

In allen Gebäuden auf dem Schulgelände sowie im umfriedeten Außenbereich besteht absolutes Rauchverbot.

Alkoholische Getränke dürfen während der täglichen Schulzeit nicht eingenommen werden. Für Schulfeste oder andere besondere Anlässe gelten Sonderregelungen.

In der Schule herrscht grundsätzlich das Verbot der Einnahme von Drogen jeglicher Art (Ausgenommen vom Arzt verordnete Medikamente) bzw. der Anstiftung oder Verleitung zur Einnahme sowie des Kaufs oder Verkaufs und der Weitergabe. Verstöße werden zur Anzeige gebracht.

Das Tragen und Mitbringen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen, einschließlich Munition, ist im Schulbereich verboten. Sie werden bei Feststellung durch die Lehrkraft entzogen.

Funktelefone sind während der Unterrichtszeit abzustellen.

Die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist gemäß dem Strafgesetzbuch § 86 a Abs. 2 verboten.

Wertgegenstände und Bargeld sind unter Verschluss zu halten und bei sich zu tragen. Für entstandene Schäden übernimmt die Schule keine spezielle Haftung. Sie sind durch den Schulträger nicht versichert.

Für das Verhalten in Fachunterrichtsräumen (Sporthalle, Werkstätten, Computerkabinette, Physik- und Chemieraum) gelten spezielle Raumordnungen, die wie die Hausordnung bindend sind.

Jeder Unfall, der während der Unterrichtszeit oder auf dem Weg zur Schule bzw. auf dem Nachhauseweg passiert und in dessen Folge ein Arzt aufgesucht wurde, muss in der Schule (Sekretariat) unverzüglich gemeldet werden. Die Schule ist gegenüber der Sächsischen Unfallkasse meldepflichtig.

Fahrzeuge sind im öffentlichen Verkehrsraum, entsprechend den geltenden Bestimmungen abzustellen. Das Befahren und Parken im Schulgelände ist nur mit Sondergenehmigung des Schulleiters gestattet. Fahrräder können auf den dafür angewiesenen Plätzen abgestellt werden. Eine Haftung der Schule bei Diebstahl oder Beschädigung besteht nicht.

Politische Aktionen und kommerzielle Werbung sind in der Schule nicht gestattet. Einzelfälle werden durch den Schulleiter geprüft und entschieden.

In den Pausen wird durch verantwortliche Lehrer eine Pausenaufsicht durchgeführt. Dessen ungeachtet hat mit Betreten des Schulbereiches jeder Lehrer Aufgaben im Sinne einer Aufsicht zu erfüllen.

Bei Schulwechsel und vorzeitiger Beendigung des Schulverhältnisses besteht für Schüler die Pflicht zur Abmeldung. Ausgeliehene Bücher und sonstige Materialien, die Eigentum des Schulträgers sind, sind abzugeben. Bei Nichteinhaltung erfolgt die materielle Haftung durch den Schüler bzw. die Erziehungsberechtigten. Minderjährige Schüler müssen von den Erziehungsberechtigten abgemeldet werden.

Bei Verstößen gegen die Hausordnung können Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gemäß Schulgesetz angewandt werden. In schweren Fällen wird Anzeige erstattet.

Die Hausordnung wurde von der Gesamtlehrerkonferenz am 30. Januar 2002 beschlossen und von der Schulkonferenz bestätigt. Sie tritt am 1. August 2002 in Kraft.

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